Nettolohnrechner - Die Steuererstattung

Holen Sie sich eine Steuererstattung!

Wie viel Steuern jemand zahlt hängt von der Höhe seiner zu versteuernden Einkünfte ab. Die zu versteuernden Einkünfte ergeben sich aus den Einkünften abzüglich der Werbungkosten. Die Einkünfte sind oft schnell ermittelt. Aber viele machen den Fehler ihre Ausgaben nicht ordentlich zu dokumentieren in der Steuererklärung geltend zu machen. Wer hier ordentliche Arbeit leistet kann viel Geld sparen. Nur wer eine Steuererklärung abgibt kann auch einbehaltene Lohnsteuer zurückbekommen. Viele Deutsche schenken dem Fiskus viel Geld, indem sie auf die Abgabe ihrer Steuererklärung verzichten.

Also ans Werk: Die Erstellung der Steuererklärung muss nicht schwierig sein. Es gibt mittlerweile eine große Anzahl an guten Hilfsprogrammen, die bei der Erstellung der Steuererklärung helfen. Der Nutzer wird von diesen automatisch wahlweise anhand von Lebenssachverhalten oder steuerlichen Sachverhalten durch das Ausfüllen der Erklärung geleitet. Die fertigen Unterlagen können ausgedruckt oder online direkt an das Finanzamt versandt werden. Wem die Arbeit an der Steuererklärung zu mühsam ist, der kann auch gegen geringes Entgelt auf die Hilfe von Lohnsteuerhilfevereinen zurückgreifen, die die Steuererklärung für Personen mit Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit anfertigen können. In diesem Fall müssen lediglich alle relevanten Unterlagen und Belege (z. B. für Ausgaben) beim Lohnsteuerhilfeverein abgegeben werden.

Wer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, kann durch die Abgabe der Steuererklärung nichts verlieren. Um eine Erstattung herauszuholen muss es jedoch gelingen mit den steuerlich absetzbaren Aufwendungen (Werbungskosten) über die vom Finanzamt angesetzten pauschalen Werte zu gelangen. Auch im Falle von hohen steuerlich absetzbaren außergewöhnlichen Belastungen (z. B. Gesundheitskosten) kann es sich lohnen. Tipp: Auch Spenden an politische Parteien, kirchliche Einrichtungen und ggf. auch an gemeinnützige Vereine können von der der Steuer abgesetzt werden. Jedoch müssen nach Nachweise darüber immer in Form von Belegen/Quittungen gesammelt werden. Wer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, der kommt sowieso nicht darum herum sich die Mühe zu machen. Bestimmte Einkunftsarten verpflichten zur Abgabe eine Steuererklärung. Sind Sie z. B. Besitzer einer vermieteten Eigentumswohnung, eines Mehrfamilienhauses oder verpachten ein Grundstück, dann erzielen Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Auch Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbstständiger Tätigkeit führen zur Steuererklärungspflicht. Bei Kapitaleinkünften werden Steuern zum großen Teil in einem automatisierten Verfahren als Quellensteuer direkt an der Quelle (z. B. Bank) abgeführt. In diesem Fall muss keine Steuererklärung gemacht werden. Wurde es jedoch versäumt einen Freistellungsauftrag in Höhe des Sparerfreibetrags zu stellen, dann kann man sich mit der Abgabe der Erklärung nachträglich gezahlte Kapitalertragssteuern zurückholen. Eine Verpflichtung zur Steuererklärung bei Kapitaleinkünften besteht dann, wenn keine Quellenbesteuerung erfolgte. Das heißt, wenn z. B. bei einem Privatkredit Zinsen geflossen sind, die noch nicht versteuert wurden. Bei vielen verschiedenen Einkunftsarten spielt der Lohnsteuerhilfeverein nicht mehr mit. Wer die Arbeit nicht selbst machen möchte kann sich nun einen Steuerberater nehmen. Die Honorare für Steuerberater sind nicht ganz billig, doch der Einsatz der Profis kann sich bei der Erstattung bemerkbar machen. Wird die Steuererklärung selbst erstellt gilt als Abgabefrist der 31. Mai – mit Verlängerung der 30.9. oder 31.12. Für Steuerberater gelten hier verlängerte Fristen. Zu den Aufgaben des Steuerberaters gehört nicht nur die Erstellung der Erklärung sondern auch die Prüfung des Steuerbescheids und ggf. das Einlegen von Widerspruch. Ein Widerspruch kann innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Bescheids eingelegt werden, bevor der Bescheid zur unumstößlichen Tatsache wird.